Sich dem Diktat des Mainstreams zu widersetzen, dass eine oder andere Belächeln dafür zu kassieren und statt dessen unbeirrt der eigenen künstlerischen Tradition –  seit !152 Jahren – zu folgen, zeichnet die MKG Münchner Künstlergenossenschaflt königlich privilegiert 1868 aus. Ihre Jahresausstellung gehört zu den größten Kunstausstellungen überhaupt, die sich ausschließlich auf die Präsentation von gegenständlicher – figurativer – Kunst spezialisiert haben.

“Seeotter” – Nikos W. Dettmer, MKG-Jahresausstellung 2020

Auch in diesem Jahr zeigen 90 Künstlerinnen und Künstler 164 von einer Jury ausgewählte Exponate aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Grafik, die diese Kunstrichtung vertreten.

“Nesthocker” – Elisabeth Sorger, MKG-Jahresausstellung 2020

2020 findet diese Ausstellung letztmalig im Museum Ägyptischer Kunst statt; ab 2021 siedelt sich die Ausstellung im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz an, womit sich zwischen der MKG und dem historischen Bauwerk ein Kreis schließt, liegen doch beider Wurzeln in den glanzvollen Gründerzeiten, geprägt durch die gleichen herausragenden Malerfürsten, die Münchens Ruf als Stadt der Kunst und Künstler einst international begründeten.



Die diesjährige Ausstellung läuft noch bis 22. März 2020.

Öffnungszeiten:

Dienstag 10.00 – 20.00 Uhr
Mittwoch – Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr
Montags geschlossen




Zum stiefmütterlichen Umgang mit figurativer Kunst hierzulande nachstehender Beistand im jourfixe-Blog >

 

Mehr zur MKG, deren Zusatz “königlich priviligiert” in etwa einem heutigen “e.V.-Status” entspricht >

Bei der Kulturplattform jourfixe-muenchen ist die MKG vertreten durch ihren Präsidenten, dem Maler und Bildhauer Nikos W. Dettmer

und ihrer Pressesprecherin, Elisabeth Sorger >




Die Titelcollage zeigt “GemädeFenster” von Victor Hagea (rechts außen)