!5 Millionen Euro aus dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien/NEUSTART KULTUR erhält die Kulturstiftung des Bundes für dieses Programm.

Das Programm fördert die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Die digitalen Vorhaben wie etwa Games, Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen, Motion Capture sowie Apps, interaktive Webseiten, Plattformen, Citizen Science Projekte oder KI müssen neue Formen der Wissensvermittlung und künstlerischen Auseinandersetzung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation mit Besucherinnen und Besuchern erproben.

Gefördert werden zudem eigenständige digitale Projekte und Prototypen, die auf bereits bestehende Anwendungen der Kulturinstitutionen aufsetzen und diese mit neuen Features weiterentwickeln. Alle Projekte müssen bis zum 31. Dezember 2021 abgeschlossen sein.

Für die Vorhaben können Fördermittel in Höhe von bis zu 200.000 Euro beantragt werden, wobei die Mindestfördersumme 50.000 Euro beträgt. Die Projekte müssen eine durch Eigen- und/oder Drittmittel gesicherte Finanzierung von 10% an den Gesamtkosten erbringen.

In nachstehendem Info-Brief Infobrief stellt die Kommunikationsabteilung der Kulturstiftung des Bundes das Programm vor und verweist für weitere Informationen auf die Website.


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die Auswirkungen der Pandemie werden Kultureinrichtungen und ihr Verhältnis zum Publikum nachhaltig verändern. Das Abstandsgebot erfordert Formen des Dialogs und des Austauschs zwischen ihnen und ihrem Publikum, mit denen Physical und Social Distancing kompensiert werden können. Dafür bietet der digitale Raum noch ausbaufähige Möglichkeiten zur Interaktion.

Die Kulturstiftung des Bundes will daher mit dive in. Programm für digitale Interaktionen Kulturinstitutionen darin unterstützen und motivieren, mit innovativen digitalen Dialog- und Austauschformaten auf die aktuelle Situation zu reagieren.

Das Programm richtet sich bundesweit an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und Festivals. Es möchte diesen Institutionen ermöglichen, bis Ende kommenden Jahres innovative Ideen und Projekte des digitalen Austauschs umzusetzen, Formate zur Ansprache eines neuen Publikums zu erproben, mit neuen digitalen Anwendungen zu experimentieren, vorhandene Angebote weiterzuentwickeln sowie analoge und digitale Formate miteinander zu verbinden.

(…)


 

 

Auf einen Blick
Antragsberechtigt sind gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten, Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten, nicht-kommerzielle Festivals.
Gefördert werden digitale Projekte, die neue Formen der Interaktion, der Adressierung des Publikums, der Partizipation, der Wissensvermittlung und künstlerischen Auseinandersetzung erproben.
Beantragt werden können Fördermittel in Höhe von bis zu 200.000 Euro bei einem Eigen- und/oder Drittmittelanteil von 10 Prozent.
Der Förderzeitraum erstreckt sich bis zum 31. Dezember 2021.
Antragsschluss ist der 30. September 2020.


Förderkriterien im Detail

 

 

Fragen & Antworten
In digitalen Informationsveranstaltungen können sich Interessierte über die Ziele und Förderbedingungen des Programms informieren und Fragen stellen. Die Informationsveranstaltungen finden statt am 7./14./21. sowie 28. September 2020.

Anmeldung

Online-Antrag
Förderanträge können bis zum 30. September 2020 ausschließlich über das Online-Antragsformular der Kulturstiftung des Bundes eingereicht werden.

Zum Online-Antrag

Titelbild: Das Ausgangsfoto stammt von der Kulturstiftung des Bundes
und wurde durch das Wiedererkennungslogo der Kulturplattform jourfixe-muenchen, der Theatermaske mit Perlenträne, ergänzt.