Großer Bahnhof bei der Eröffnung der MKG-Jahresausstellung mit zwei Schlüsselpersönlichkeiten zeitgenössischen Münchner bzw. Schwabinger Lebens: Alt-OB Christian Ude hielt die Laudatio auf den Wolfgang Roucka, Galerist, Fotograf und Preisträger der diesjährigen MKG-Ehrenmedaille. Diese wurde im vergangenen Jahr, anlässlich des 150.  Jubiläums der MKG ausgelobt und von MKG-Präsident, Bildhauer und Maler Nikos W. Dettmer konzipiert. Dieser erläutert in einem sehr persönlichen Text auf der MKG-Homepage die Gründe, die zur diesjährigen Auszeichnung Wolfgang Rouckas führten, der auch als Poster-König von Schwabing. durch die gleichnamige der BR-Dokumentation in der TV-Reihe „Lebenslinien“, weit über München hinaus bekannt wurde.

 

Alt-OB und Laudator Christian Ude mit Preisträger Wolfgang Roucka, der stolz die von Nikos W. Dettmer konzipierte MKG-Ehrenmedaille zeigt

 

Dettmer schreibt: Nur sehr selten habe ich im Kunsthandel einen Galeristen getroffen, der so selbstlos seine Künstler unterstützt, ohne gleich an seinen eigenen Vorteil zu denken. Dass er nebenbei einer der besten Fotografen der Stadt ist und sich ständig um Neuerungen bemüht, die sich um den Vertrieb von Kunst drehen, sei hier nur kurz erwähnt. Dazu kommt, dass er sich seit Jahrzehnten auf der Bühne der Kunst gehalten hat. Allein das ist schon preiswürdig. Eine Stadt wie München hat eine handvoll Originale. Eines davon ist Wolfgang Roucka. Normalerweise tritt das erst nach dem Ableben in das kollektive Bewusstsein. Wir aber ehren die Lebenden (…) einen großartigen Kommunikator und Eventmanager und leidenschaftlicher Liebhaber Schwabings. Für immer wird die Gestaltung des Feilitzschplatzes durch die Schwabinger Laterne nicht nur an die Schwabinger Gisela erinnern, sondern auch an Wolfgang Roucka.
(Nikos W.Dettmer)

 

MKG-Präsident Nikos W. Dettmer im überfüllten Sitzungssaal, bei der Eröffnung der MKG-Jahresausstellung 2019. Da nicht alle Gäste Platz fanden, mussten einige der Veranstaltung von einem Nebenraum aus folgen

 

Darüber hinaus stellt in diesem Jahr die MKG die „Stiftung Chirurgie TU München“ vor, die sich mit ihrem Konzept Ars et sanitas“ für die Kunst und – mit ganzem Herzen – für ihre Patienten einsetzt. Auch kommt diesjährige Spendeninitiative der MKG – Münchner Künstlergenossenschaft königlich priviligiert 1868 – dieser Stiftung zugute, deren Ziel die Erforschung lebensrettender Therapien und neuer Behandlungsmethoden im Bereich „Pankreaskrebs“ ist. Gründer dieser Initiative ist Prof. Helmut Friess, der zudem in diesem Jahr als einer der zehn besten Operateure der Welt für diese besonders aggressive Krebsart ausgezeichnet wurde.

 

Elisabeth Sorger vor ihren Grafiken, mit  dem diesjährigen Preisträger der MKG, Wolfgang Roucka

 

Noch bis 31. März zeigen MKG-Mitglieder sowie namhafte Gastaussteller, 168 Kunstwerke – Malerei, Grafik und Skulptur – in den Katakomben des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst. Alle Details sowie die Öffnungszeiten können über nachstehendes BILD mit LINK im Kalender aufgerufen werden >

 

 

MKG-Mitglieder, sowie namhafte Gastaussteller zeigen 168 Kunstwerke – Malerei, Grafik und Skulptur – vom den 8. März bis Sonntag den 31. März 2019 in den Katakomben des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst.MKG-Mitglieder, sowie namhafte Gastaussteller zeigen 168 Kunstwerke – Malerei, Grafik und Skulptur – vom den 8. März bis Sonntag den 31. März 2019 in den Katakomben des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst.

 

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1868 stattete das Wittelsbacher Oberhaupt König Ludwig II. die Münchener Künstlergenossenschaft mit königlichen Privilegien aus. Hundertfünfzig Jahre später, 2018 übernahm das amtierende Oberhaupt der Wittelsbacher Familie, Herzog Franz von Bayern, die Schirmherrschaft.

Zweitemal verleiht die MKG während der Vernissage ihre Ehrenmedaille. Diese Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten für deren besonderes Engagement gegenüber Künstlern und der Kunst in München. In diesem Jahr ehrt die MKG mit dieser Auszeichnung den Schwabinger

Galeristen und Fotografen Wolfgang Roucka. Laudator ist Christian Ude OB. a.D.

Nikos W. Dettmer, Präsident der MKG, entwarf die Medaille.

 

Auch dieses Jahr spendet die MKG einen Betrag an eine zu unterstützende Initiative.
Heuer stellen wir die „Stiftung Chirurgie TU München“ vor, die sich mit ihrem Konzept
„Ars et sanitas“ für die Kunst und – mit ganzem Herzen – für ihre Patienten einsetzt.

Dieses Jahr wurde Prof. Helmut Friess als einer der zehn besten Operateure der Welt im Bereich Pankreaskrebs ausgezeichnet. Ziel der Stiftung ist die Erforschung lebensrettender Therapien und neuer Behandlungsmethoden.

Unter http://www.mkg1868.de/ finden Sie Informationen über die MKG, über ihre Mitglieder und über die ausgestellten Exponate.

Wir freuen uns über Ihre Berichtserstattung.

Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

 

Nikos W. Dettmer – Präsident Tel: 0176-21136269

Dr. Elisabeth Sorger – Pressebeauftragte Tel: 089-711300 / 0172-8588622

Marion Knülle – Sekretariat Tel: 0179-7529421

Mit freundlichen Grüßen

Pressebeauftragte