Ein selbst gebundener Weihnachtsstrauß, der in seiner pastelligen Grundstimmung eher Frühlingsgefühle verbreitet als besinnliche Weihnachtsstimmung … Besser hätte unser jourfixe-Mitglied Elisabeth Sorger die Vorlage für ihre diesjährige mehrsprachige Weihnachtskarte nicht wählen und umsetzen können. Der Klimawandel lässt grüßen – und doch strahlt das Bild keinerlei Polemik aus, nur bestechende Anmut in Bezug auf Sujet und vor allem auf die Farben, die gar nicht in die Jahreszeit zu passen scheinen und von denen ich gerade deshalb meinen Blick nicht lösen mag, weil sie für einen Moment verdrängen, dass das dicke Winter-Ende in kontrastreichem Schwarzweiß noch bevorsteht!

Der Winter Show/Snowdown kommt wohl noch > Quelle

Deshalb schließe ich mich, mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, ihrem internationalen Weihnachtsgruß an und veröffentliche ihn offiziell auf unserer jourfixe-Homepage.


Eine Reverenz an das Schöne findet sich generell in den Bildern von Elisabeth Sorger wieder. Die in Ungarn geborene Malerin gehört zu jener Gruppe von Künstler*Innen, die sich zwar erst in der zweiten Lebenshälfte für die künstlerische Laufbahn entscheiden, dann aber richtig durchstarten. Seit sich die promovierte Informatikerin vor einigen Jahren ganz der Malerei zuwandte, blickt sie schon auf eine ganze Reihe anspruchsvoller, auch internationaler Ausstellungen zurück und hat es als Pressesprecherin bis in den Vorstand der altehrwürdigen MKG geschafft. Die Abkürzung MKG steht für die älteste und größte Münchner Künstlergenossenschaft / königlich priviligiert 1868. Der Zusatz am Ende des Namens bezieht sich auf das Jahr, als König Ludwig II. dem Künstlerverein “Privilegien” in Form von Steuererleichterungen einräumte.

Mehr zur Künstlerin, die seit einigen Jahren auch Mitglied unserer Kulturplattform jourfixe-muenchen ist >