Fast wie aus der Welt gefallen mutet der künstlerische Kosmos der gebürtigen Bulgarin Tania Rupel Tera an, ganz unabhängig davon, wie alltäglich die Ausgangssituation erscheinen mag, aus der sie ihre Gedichte, Geschichten und Malereien spinnt. So auch in vorliegender Kurz-Prosa “Der Vollmond”, ein fantastischer Tochter-Vater-Dialog darüber, wofür der Vollmond stehen könnte. Einmal mehr nimmt Tania Rupel Tera die Zuhörer mit auf eine Expedition durch das wendungsreiche Labyrinth ihrer Vorstellungskraft, übersetzt in eine bildhaft-wuchtige Sprache voller überraschender Assoziationen, immer begleitet von dem für die Schriftstellerin typischen, neckisch-herausfordernden Unterton.

Anmerkung der Autorin, die einen besonderen Bezug zu dieser Erzählung hat: “Diese Geschichte ist ganz neu, bis jetzt nirgendwo veröffentlicht und ist meinem lieben Vater gewidmet. Andere Familiengeschichte von mir könnte man in meinem Buch Plötzliche Hunde finden”, erschienen im SALON LiteraturVerlag unseres jourfixe-Mitglieds Franz Westner.

Bilder, Text und Vortrag in nachstehendem Video: Tania Rupel Tera

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Titelmotiv: Das Gemälde rechts stammt von Tania Rupel Tera, die links zu sehen ist, während einer Lesung in der litbox2-Literaturreihe von Franz Westner.