Ein neues Buch über Adele Spitzeder, die “Mutter des Anlagebetrugs” (SZ), hat seinen Weg in unser Archiv gefunden, so ist in einem aktuellen Post des Forum Homosexualität München nachzulesen. Und weiter:

Adele Spitzeder (1832-1895) war lesbisch, ehrgeizig, gewieft und größenwahnsinnig.

Julian Nebel schreibt in seinem Buch: “Mindestens 30.000 Menschen verloren ihr Geld, als im November 1872 die ‘Spitzeder’sche Privatbank’ zusammenbrach. (…) Adele Spitzeder betrieb nicht nur einfach betrügerische Bankgeschäfte ohne Ausbildung und Eigenkapital. Sie stand mit beeindruckender Selbstsicherheit und Überzeugung zu ihrer eigenen Inkompetenz, gleichzeitig bemühte sie sich mit großem Einfallsreichtum ihr kriminelles Gewerbe durch Manipulation der Medien sowie durch Spenden an die Kirche, an Kriegsversehrte, Studenten und Bedürftige und durch Mauscheleien mit der Polizei abzusichern.”


Diese Neu-Akquise ist jedoch mit Sicherheit nicht das einzige spannende Schriftstück, das im Archiv des Forums Homosexualität verwahrt wird. Letzteres hat sich zum Ziel gemacht, Beiträge und Erkenntnisse zu Alltag, Kultur und Geschichte von Lesben und Schwulen zu fördern, zu sammeln und zugänglich zu machen.

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Donnerstag, 11. April, um 18 Uhr, laden die Betreiber*Innen zu einer Führung ins Archiv >