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Am 28. April 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, trafen sich über 1000 Frauen aus kriegführenden und nicht kriegführenden Ländern, um eine Ende des Krieges zu fordern.

105 Jahre danach schließen sich die Frauen der Internationalen Frauenliga (englisch: Women’s International League for Peace and Freedom/WILPF) den Forderungen des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres nach einem weltweiten Waffenstillstand an.

Wortlaut:

Unsere Welt steht vor einem gemeinsamen Feind: COVID-19.

Das Virus macht keinen Unterschied zwischen Nationalität oder ethnischer Zugehörigkeit, Gruppierung oder Glauben. Es greift alle an, unerbittlich.

Währenddessen wüten bewaffnete Konflikte auf der ganzen Welt.

Die Schwächsten – Frauen und Kinder, Menschen mit Behinderungen, Marginalisierte und Vertriebene – zahlen den höchsten Preis.

Sie sind auch am stärksten gefährdet, verheerende Verluste durch COVID-19 zu erleiden.

Wir dürfen nicht vergessen, dass in den vom Krieg verwüsteten Ländern die Gesundheitssysteme zusammengebrochen sind.

Die ohnehin schon wenigen Gesundheitsfachkräfte sind häufig betroffen.

Flüchtlinge und andere durch gewaltsame Konflikte vertriebene Personen sind doppelt gefährdet.

Die Wut des Virus veranschaulicht den Irrsinn des Krieges.

Deshalb rufe ich heute zu einem sofortigen globalen Waffenstillstand in allen Teilen der Welt auf.

Es ist an der Zeit, bewaffnete Konflikte zu beenden und sich gemeinsam auf den wahren Kampf unseres Lebens zu konzentrieren.

Den Kriegsparteien sage ich:

Ziehen Sie sich aus den Feindseligkeiten zurück.

Legen Sie Misstrauen und Feindseligkeit beiseite.

Bringen Sie die Geschütze zum Schweigen; stoppen Sie die Artillerie; beenden Sie die Luftangriffe.

Das ist entscheidend:

Hilfe bei der Schaffung von Korridoren für lebensrettende Hilfe.

Um wertvolle Fenster für die Diplomatie zu öffnen.

Hoffnung an Orte zu bringen, die zu den am stärksten von COVID-19 bedrohten gehören.

Lassen wir uns von Koalitionen und Dialogen inspirieren, die sich langsam zwischen rivalisierenden Parteien bilden, um gemeinsame Ansätze gegen COVID-19 zu ermöglichen. Aber wir brauchen noch viel mehr.

Wir müssen die Krankheit des Krieges beenden und die Krankheit bekämpfen, die unsere Welt verwüstet.

Es beginnt damit, dass wir die Kämpfe überall stoppen. Und zwar sofort.

Das ist es, was unsere Menschheitsfamilie braucht, jetzt mehr denn je.