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Die Ausstellung „Die Mädchen von Zimmer 28“ ist noch bis 8. Februar geöffnet. Samstag, 8. Februar um 16.30 Uhr ist die Finissage mit einer Präsentation des Dokumentarfilms „Musik als Zuflucht“ von Moritz Spender.

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 zeigt die Geschichte einer Gruppe von jüdischen Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28 des Mädchenheims L 410 im Ghetto Theresienstadt auf 30 qm zusammenlebten.
Reproduktionen authentischer Dokumente aus Theresienstadt veranschaulichen die Geschichte der Mädchen: Ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen. Viele sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Von etwa 60 Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 in Zimmer 28 wohnten, überlebten 15.

Die Geschichte ist eng verbunden mit den Theresienstädter Aufführungen der Kinderoper Brundibár. Einige der Mädchen spielten in der Oper mit, alle besuchten die Aufführungen und kannten die Lieder auswendig.
Die Überlebenden erinnern sich an Brundibár als „ein Licht in der Dunkelheit“. Zimmer 28 war eine Insel der Freundschaft und Hoffnung.
Die Ausstellung zeugt davon, was Kunst, Kultur und Erziehung zur Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit vermögen.

Siehe auch Brundibár, die Aufführung am 18. Januar in der Himmelfahrtskirche in Pasing und den Bericht in der SZ vom 20.01.2020 von dieser Aufführung.

 

“Die Mädchen von Zimmer 28” ist eine Veranstaltung des Kulturforum München-West in Kooperation mit der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt in der Pasinger Fabrik. Die Ausstellung wurde konzipiert von © Hannelore Brenner-Wonschik, Room 28 Projects.