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Herbert Hanko liest aus dem legendären Text  von Karl Kraus „Die letzten Tage der Menschheit“ im Ebenböckhaus, Ebenböckstr. 11. in München-Pasing. Anmeldung erforderlich unter kulturforum.muenchen-west@web.de

Vor gut 100 Jahren entstand der Großteil dieses legendären Mammutwerkes, Auslöser war der Beginn des 1. Weltkrieges. Kraus, einer der bekanntesten Schriftsteller seiner Zeit, erkannte früh dessen Auswirkungen. Der Schauspieler und Moderator Herbert Hanko wird den Abend gestalten.

„Extraausgabe: Ermordung des Thronfolgers“, so beginnt Karl Kraus seine nach eigenen Worten unspielbare Tragödie. In diesem Werk montierte er über ein Drittel aus Zitaten, die er u. a. in Zeitungen, militärischen Tagesbefehlen und Gerichtsurteilen gefunden hatte, und stellte damit die Unmenschlichkeit und Absurdität des Krieges dar.

„Dass sich der Mensch seither nicht geändert hat, wird beim Lesen dieser 220 lose zusammenhängenden Szenen erschreckend klar“, so der gebürtiger Wiener Herbert Hanko. Er hat in allen Bereichen am Theater und im Konzertsaal gewirkt sowie 30 Jahre lang beim Bayerischen Rundfunk vor allem Sendungen mit klassischer Musik moderiert.

Herbert Hanko ist Schauspieler, Sänger und Moderator mit hohem Unterhaltungswert. Zur Vita von Hanko siehe http://www.oleschultheis.de/kuenstler/herbert-hanko.html

Beginn der Lesung in der Ebenböckstraße 11 ist um 19.30 Uhr. Mitglieder zahlen 5 €, Nichtmitglieder 8 €, um Anmeldung unter kulturforum.muenchen-west@web.de wird gebeten.