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Der weitgehend unbekannte zweite “Rif-Krieg” im Maghreb dauerte sechs Jahre an, von 1921 bis 1927, mit dramatischen Folgen bis zum heutigen Tag. Darauf bezieht sich der obige, sarkastisch aufzufassende Veranstaltungstitel, bei dem es sich um ein Originalzitat aus der düsteren Kolonialzeit handelt.

Hugo Stoltzenberg (Dt. Chemiker und Waffenhändler) entwickelte eine Verseuchungsstrategie für den Marokkokrieg, welche hauptsächlich auf dem Einsatz von Senfgas im Hinterland beruhte. Mit diesem Terror sollte die Bevölkerung des RIF-Gebirges zur Kapitulation gezwungen werden, denn das Konzept basierte darauf, dass der Aufenthalt der Menschen in Dörfern, das Abhalten von Märkten und die Feldarbeit durch die Gasangriffe zu einem tödlichen Unterfangen wurden.

Alice Hamilton, die erste weibliche Professorin für Medizin an der Havard Universität und Mitglied der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit – IFFF/WILPF sowie der Gesundheitskommission im Völkerbund, prangerte bereits in den 1920er Jahren die chemische Kriegsführung an.

Über Kriegsfolgen diskutieren wir im Vorfeld der “Münchner Sicherheitskonferenz” mit der Autorin Gerit von Leitner.

Gerit von Leitner verwebt eigene Betrachtungen und Interviews, die während ihrer ihrer Marokko-Reisen entstanden, mit historischen Hintergründen zum Teil aus kleinen beeindruckenden Privat-Archiven.

Mehr zur Autorin, die neben zahlreichen Publikationen auch für TV und Hörfunk gearbeitet hat

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Das Buch ist im KLAK Verlag erschienen




Mehr zur veranstaltenden IFFF/WILPF >

 

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