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„Althergebrachte“ Mechanismen der Ausgrenzung von Musikerinnen, Komponistinnen und Dirigentinnen beleuchtet die Musikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Keil in ihrem Vortrag. Anhand den Ausbildungsbedingungen für Frauen im 19. Jahrhunderts, am Beispiel der Hochschule München, verweist sie  exemplarisch auf einige Komponistinnen, die trotz aller Hürden diesen Weg gegangen sind. Mit Nennung der heute in München lebenden Komponistinnen werden aktuelle Zahlen zum Stand der Studierenden und auch das Thema Gender Pay Gap gestreift.

 

Bereits während ihres Studiums (Musikwissenschaft, Germanistik, Soziologie) beschäftigte sich Ulrike Keil mit dem Thema „Frauen in der Musik“ und promovierte über die Komponistin Luise Adolpha Le Beau und ihre Kammermusik.

Als Autorin, Dozentin (LMU München, Mozarteum Salzburg/Innsbruck) und seit 1999 als Kulturmanagerin, hat Ulrike Keil den Blick auf die Förderung von Frauen in der Musik nicht aus den Augen verloren und engagiert sich u.a. auch im Verein mfm musica femina münchen.

Bis Ende 2018 war sie Projektleiterin, Konzertplanerin und Pressefrau bei einem privaten Konzertveranstalter in München. Sie 2019 ist sie freiberuflich als Kulturmanagerin mit dem Schwerpunkt Gender Studies, Kamme<rmusik und Originalklang tätig. 

 

 

Details:

Hochschule für Musik und Theate
Kaminzimmer, Raum 105


Mehr zum Thema “Frauen in der Musik” findet sich auch im jourfixeblog-Beitrag >
“Die feminine Saite – Wahrnehmung und Rolle der Frau in der Musik”