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Die Betrachtung eines Kunstwerkes löst bei jedem Menschen eigene und unterschiedliche Emotionen, Bilder und Assoziationen aus. Was ist Realität und was individuelle Wahrnehmung?

In seinem Vortrag geht Kunstphotograph Bernd Sannwald der Frage auf den Grund, was und wie wir sehen. Wie unser persönliches Umfeld, unsere Prägung, Erfahrungen und Gefühle die Wahrnehmung beeinflussen. Seine Bilder führen den Betrachter von der Oberfläche weg in tiefere Ebenen, wo Verborgenes und Geheimnisvolles.

In seiner psychotherapeutischen Arbeit geht er mit seinen Klienten auf die Suche nach dem Verborgenen, dem Unbewussten, der persönlichen Wahrheit. Wer lernt, die Ebenen unter der Oberfläche zu sehen, gelangt durch eine Art Transzendenz dorthin und wird weiter, tiefer und ruhiger.

Auch bei der Betrachtung von Kunst braucht es einen anderen Blick, um das Versteckte, Verborgene dahinter wahrzunehmen. Man muss loslassen und nicht wissen wollen, dann taucht das Geheimnisvolle auf. Die Photographien von Bernd Sannwald eignen sich sehr gut, diese individuelle Wahrnehmung zu veranschaulichen, da sie oft geheimnisvoll, ja gemäldeartig sind.


Wer nach dem Theorieteil einen praktischen anschließen möchte, den führt Bernd Sannwald mit einigen Imaginationsübungen in diese tieferen Ebenen. Beim Ansehen eines seiner Bilder, kann jeder erfahren, wie positive und negative Stimmungen die eigene Wahrnehmung beeinflussen und wie sie sich auf den Körper auswirken. Manbegibt sich auf die Suche nach der tieferen Ebene. Die, die in den Bildern steckt und die tiefere Ebene in einem selbst.

Dieses Themas nimmt sich der Fotokünstler und studierte Psychologe anlässlich der Eröffnung seiner 4-monatigen Ausstellung im Münchner Universitätsklinikum Rechts der Isar an.


Einladung zur Vernissage mit Vortrag von Bernd Sannwald,
(im Wortlaut) von Univ.-Prof. Dr. Helmut Friess
Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie

Mit großer Freude möchte ich Sie dieses Mal zur ersten Ausstellungseröffnung in unserem Hörsaal PAVILLON am Klinikum rechts der Isar einladen. Die Vernissage von Bernd Sannwald findet am 30. Oktober 2019 um 18:30 Uhr im Rahmen der Reihe „Ars et Sanitas” statt.

Der Münchner Kunstfotograf Bernd Sannwald wird uns mit einem Vortrag auf seine Bilder einstimmen, im Anschluss sind die Kunstwerke zunächst im Hörsaal PAVILLON und anschließend bis 30. April 2020 auf der Privatstation M4a (ehemals Station 1/1) der Klinik und Poliklinik für Chirurgie zu sehen. Die Bilder des Münchner Kunstfotografen Bernd Sannwald sehen aus wie Gemälde. Mit lichtmalerischer Prägnanz nähert er sich dem Nachdenken, ja dem Nachfühlen. Wie aus dem Nichts taucht eine Struktur auf, eine Fläche, eine Farbe, die ihn fasziniert, ein abstrakter Klangraum aus Farben, Geometrie und Spiegelung. Er beginnt, mit Licht ein Gemälde zu kreieren, eine geheimnisvolle Abbildung seiner Wahrnehmung festzuhalten, nur einen Ausschnitt, eine besondere Perspektive, einen Licht-, Schattenwurf oder eine Spiegelung auf den digitalen Film zu bannen.


Herr Sannwald spendet 40 Prozent des Verkaufserlöses seiner Kunstwerke an die Stiftung Chirurgie TU München. Mit den Spendenerlösen fördern Sie aktiv die Weiterentwicklung der Chirurgischen Klinik, zum Beispiel durch Unterstützung von notwendigen Renovationen, Mitarbeiter-Weiterbildungen und Forschungsprojekten.

Wir erbitten Ihre Rückmeldung, ob Sie zur Eröffnungsveranstaltung im Hörsaal PAVILLON kommen ( …)

> PDF der Einladung



Anmeldung erforderlich
über das Sekretariat der Chirurgie

Tel. 089-4140 2088
oder
Email an info@chiurgiestiftung.org



„Ars et Sanitas” 

ist ein Forum von renommierten Münchner Künstler*Innen, die auf die Arbeit
der Stiftung Chirurgie TU München aufmerksam machen wollen.

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