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Ein literarisches Festival zum 120. Geburtstag des russisch-amerikanischen Schriftstellers Vladimir Nabokov (1899-1977). Weltbekannt wurde er durch seinen Roman Lolita , längst ein Klassiker der internationalen Literatur, der bei seinem Erscheinen in den prüden 1950er Jahren jedoch für einen handfesten Skandal sorgte. Heute gilt Nabokov  als einer der einflussreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts.

Seine bewegte Biografie, die unter anderem durch gleich zweimaliges Exil geprägt wurde, blättert das Ensemble von MIR, Zentrum russischer Kultur in München, im Rahmen einer für sie typischen, umfassenden Soirée auf:

 

Vladimir Nabokov um 1920

18.00 – „Russe sein – heißt Puschkin lieben!“
Nabokov und die Rolle der russischen Kultur in seinem Leben und Werk
Romane des jungen Nabokov in Russisch unter dem Pseudonym Vladimir Sirin.
Vortrag der Literaturwissenschaftlerin, Dr. Natalie Reber

18.30 – Zwei Nabokovs: Vater und Sohn
Die Russische Revolution im Schicksal des Schriftstellers und seines Vaters, des russischen Politikers Wladimir D. Nabokow (1869-1922), der in Berlin bei einem Attentat durch monarchistische Exilrussen ums Leben kam.
Vortrag des Historikers Dmitri Milinski

 

19.00 – Vera – Mrs. Vladimir Nabokov
Die Gattin des Schriftstellers, Vera Nabokova, geb. Slonim, war seine Sekretärin, Redakteurin, Schutzengel und viel mehr. Eine Lesung von Karin Wirz aus dem Buch von Tatjana Kuschtewskaja „Am Anfang war die Frau“.

19.30 – Vladimir Nabokov – Schachliebhaber und Schmetterlingssammler
Lesung mit Klaus Münster . Übersetzt aus dem Russischen von Raymond Zoller

20.00 – Von Puschkin bis Nabokov: Erotik in den Werken russischer Schriftsteller
Literarisch-musikalische Veranstaltung mit Marina Kalmykova und Igor Hochlowkin

 


Festivalkarte: 10 €, ermäßigt 7 €
bei > München Ticket oder an der Abendkasse

Veranstalter: MIR e.V., Zentrum russischer Kultur in München
Künstlerische Leitung: Tatjana Lukina

Mit freundlicher Unterstützung der Münchner Stadtbibliothek
Gefördert: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland