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Lenin kam gewissermaßen in Schwabing zur Welt. In der Kaiserstraße mietete sich im Herbst 1900, unter dem Decknamen „Dr. Meyer aus Sibirien“ der russische Staatsbürger Wladimir Iljitsch Uljanow (1870 – 1924) ein und benutzte während seines Aufenthalts in München erstmals das Pseudonym „Lenin“, mit dem er später in die Weltgeschichte eingehen sollte.

Auf dem linken Foto ist das bis heute erhaltene Foto in der Kaiserstraße 26 zu sehen, Lenins Domizil in München

In der bayerischen Hauptstadt verfasste er auch seine programmatische Schrift „Was tun?“ und organisierte die Revolutionszeitung „Iskra“ (Funke), die über illegale Kanäle nach Russland eingeschleust wurde. „Die Münchner Zeit blieb uns stets in angenehmer Erinnerung …“, schrieb später seine Frau Nadeschda Krupskaja. Regelmäßig ging er im Englischen Garten spazieren, genoss das bayerische Bier und besuchte das Nationaltheater. „Wagner-Opern waren ihm am liebsten. Er soll sogar so ergriffen gewesen sein, dass er bei Vorstellungen in Tränen ausbrach“, erinnerte sich Krupskaja in ihren Memoiren.


Mitwirkende (u.a.)

Arthur Galiandin, Michael Tschernow, Anna Sutyagina (Klavier),  u. a.


Karten Vorbestellung bei MIR e.V. 

Tel. 089/ 351 69 87


MIR Programm September/Oktober2020 

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Welche historischen Landsleute außer Lenin noch so ihre Spuren in Bayern hinterlassen haben, findet sich in nachstehendem, spannenden Buch zusammengefasst:

Lukina, Tatjana E.: Russische Spuren in Bayern. Portraits, Geschichten, Erinnerungen. Ross ... 

Russische Spuren in Bayern –
Portraits, Geschichten, Erinnerungen
Rossijskie sledy v Bavarii

 

Idee und Konzept > Tatjana Lukina
München, MIR, 1997;  Zentrum Russischer Kultur in München ;
zahlreiche Illustrationen ; 270 S., broschiert ;

ISBN 3-9805300-2-7

 


Titelmotiv: Lenin-Bilder von Andy Warhol


www.mir-ev.de