Gaby dos Santos, am 4. Juni 1958, in Berlin, als Gabriele Blässer geboren, kam 1961 nach Italien und besuchte dort die Europäische Schule in Varese. Nach dem Abitur pendelte sie einige Zeit zwischen Elternhaus, London und Griechenland als Reisebüro–Angestellte und Kreuzfahrten–Hostess.

Anfang der 80er Jahre ließ sie sich in München nieder und knüpfte erste Kontakte in die Künstlerszene. Nach Geburt ihrer Tochter war sie in diversen Firmen als Assistentin angestellt. 1991 nahm sie bei der US-Fernsehgesellschaft Worldvision Enterprises Inc. die Repräsentanz für die TV-Sender in Deutschland, Holland und Belgien an. 1993 heiratete sie in Rio de Janeiro den Musiker Edir dos Santos.

1994 wurde sie parallel zu ihrem TV-Job in der Münchner Kulturszene mit PR und Veranstaltungen aktiv und übernahm 1999 diese beiden Ressorts im damaligen Prominenten–Lokal Nachtcafé. Dort gründete sie die bis heute aktive Kulturplattform jourfixe–muenchen, als Kulturforum und Szenetreff. Von 2000 bis 2009 arbeitete sie neben ihren kulturellen Aktivitäten als Empfangskoordinatorin beim FWU Institut für Film und Bild am Bavarialfilmplatz.

Daneben betreut Gaby dos Santos seit jeher Projekte im Bereich PR– und Kulturmanagement für jourfixe–Mitglieder sowie punktuell Projekte aus dem kooperativen Umfeld.

2011/2012
In einer Jubiläumsphase der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur > > > Kulturmanagement, PR sowie Organisation von Festivals im Gasteig und von Festakten in der Münchner Residenz und dem Alten Rathaus

Highlights 2016:
Die PR zu der Konferenz “Und sie komponieren, dirigieren doch!” von musica femina München e.V. mit anschließender konzertanter Aufführung der Barock–Oper “La liberazione di Ruggiero …”, von Francesca Caccini, im Herkules–Saal der Residenz

Uraufführung und Reprise im Münchner Gasteig von Michaela Dietls “Requiem – Gedenken in Liebe”

2017
Gasteig–Aufführung von Horvaths Glaube, Liebe, Hoffnung mit Krista Posch (rez/voc.) zu Musik von Peter Ludwig  (p)


Seit 2014 berichtet Gaby dos Santos zudem in ihrem jourfixe–Blog aus dem Münchner Kunst– und Kulturleben.


In den letzten Jahren rückte die Produktion eigener Bühnenshows > > > vorwiegend Historicals (Link in Kürze) zu historischen und zeitgeschichtlichen Themen in den Vordergrund.


Highlights aus den letzten Jahren:

Aufführung des Historicals: Die Villa der Medici im BAYERISCHEN NATIONALMUSEUM 2004

2011: “Sie kennen mich nicht, haben aber viel von mir gehört …” Biografie des Komponisten Werner Richard Heymann, produziert, in Kooperation mit seiner Tochter, für die 25. Jüdischen Kulturtage München,  im Gasteig

2013 die Produktion einer Auftragscollage für das Referat für Gesundheit und Umwelt, Städtische Friedhöfe München, zum städtischen Jubiläum
450 Jahre Alter Südfriedhof in München vor Ort Open Air aufgeführt

2014 die Klang–Bildcollage “Mit Gott im Ersten Weltkrieg” produziert für die Erzdiözese München–Freising und uraufgeführt bei dem Münchner Gedenkgottesdienst zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, in St. Johann–Baptist, München/Haidhausen, mit Friedrich Kardinal Wetter und dem Ratsvorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm.
Reprise im Dezember 2014 im Rahmen einer Tagung in der Evangelischen Akademie in Tutzing.

2015 die multimediale Biografie “Ingeborg Schober – Eine Poptragödie”  zum 5. Todestag der Frau, die zur ersten Pop–Journalistin Deutschlands wurde. Im Livemusikteil Sängerin Claudia Cane – “The Voice Of Rock’n Roll”, gefördert durch das Kulturreferat der LH München

2016 Reprise in überarbeiteter Fassung der Biografie “Kann denn Liebe Sünde sein?” – Bruno Balz, Hitlers heimlicher Hitschreiber, aufgeführt im NS–Dokumentationsszentrum München im Rahmen der jourfixe–Themenreihe 2016 “Rosa Winkel”; weitere Aufführungen 2018/2019

2017 Reprise von Das Lied von Lili Marleen Hanns Seidel Stiftung München, Uraufführung Gasteig 2010, gefördert durch das Kulturreferat der LH München

2018 Historical zum 100. Todestag von Franziska zu Reventlow nach der Biografie von Gunna Wendt (Schwabinger Kunstpreis 2017) zu Musik von Michaela Dietl,  uraufgeführt in der Münchner Monacensia im Hildebrandhaus, wo das literarische Vermächtnis der Schriftstellerin lagert, Reprise im Münchner Gasteig, gefördert durch das Kulturreferat

Vorschau 2020:
Zum 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe von Hiroshima/Nagasaki und dem damit verbundenen Beginn des atomaren Schreckens, eine historische Collage nach Zeitzeugenberichten, Pressestimmen und Gedichten aus Japan, zu Musik von Maksako Ohta (Musikförderpreiträgerin 2019/2020 der LH München) und Lichtkunst von Peter Pich