Längst Kultstatus hat seine Konzertreihe “Zwischen Mars und Venus XIII” im Bayerischen Nationalmuseum erlangt. Nun führt Joel Frederiksen am Sonntag, den 26. Juli das Konzert “Musiker auf Reisen – Auf dem Weg zwischen Prag und Wien” erneut nach München; diesmal in das historische Backstein-Gewölbe von St. Johannes. Die evangelische-lutherische Kirche im Herzen Haidhausens bietet einen atmosphärisch stimmigen Rahmen für dieses Musik-Programm, in dem das Ensemble Phoenix Munich, unter Leitung von Joel Frederiksen, einen Blick auf die Wirkungsgeschichte von Komponisten der Barockzeit wirft, die es bevorzugt an die Habsburger Höfe zog.

Aus diesem Anlass hat Joel Frederiksen im Vorfeld ein Interview auf > klassik-begeistert.de gegeben, das einigen Aufschluss darüber liefert, was Konzerte mit diesem Künstler so besonders macht: Die Stimme kommt ureigen aus dem Körper und ich war immer sehr körperlich. Ich spiele Gitarre und Laute, um mich als Sänger zu begleiten. Es waren die Lieder von John Dowland und Thomas Campion , die ich mit 18 Jahren gehört habe, die meinen Weg in der Alten Musik bestimmten. Es war und ist Teil von einer größeren Liebe, der Liebe zum Wort verbunden mit Musik, dem unendlichen Spiel. (…)”  verrät er unter anderem, und dass er Lieder liebt, die Geschichten erzählen, verpackt in Folksongs und Balladen. In seinen Programmen belebt er vergangene Welten mosaikartig neu, jeweils anhand einer akribisch durchdachten Auswahl an Liedern. Dadurch vermittelt er seinen Zuhörerinnen und Zuhörern intensive Einblicke in die Gedanken- und Seelenwelten früherer Epochen, in unterschiedlichen Ländern. Seine Zuhörerschaft dankt ihm diese Zeitreisen, wie sich am zunehmenden Stammpublikum leicht erkennen lässt.

„Abgesehen davon, wie mysteriös und unvorhersehbar es auch sein mag, geht es im Leben immer noch um Liebe“
lautet der Titel zu einem aktuellen … >>>

>>> INTERVIEW
mit Joel Frederiksen


Vorschau/LINK zu “Musiker auf Reisen”/26.7.  >

> www.joelfrederiksen.com


Titelbild:
Ausgangsfoto: Joel Frederiksen; Collage: Gaby dos Santos