CSABA GAL (übrigens wird es Tschaba  Gal ausgesprochen) bereichert seit 1986  Münchens Kulturszene.

Wie sich das für einen Ungarn gehört, stand seine Wiege in der Unendlichkeit der romantischen Puszta. 1963 ist also ein denkwürdiges Datum in dem kleinen Städtchen Berettyóújfalu.  Das talentierte Kind komponierte seine ersten Lieder mit 13 Jahren  und fiel damit erstmals positiv auf. Mit 15 gründete er das Duo Naposcsibe zusammen mit seinem Freund Csaba Kocsis.

Anschließend stellte er seine musikalische Begabung auf professionelle Beine und studierte klassische Gitarre am Konservatorium Zoltán Kodály. Dann ging es mit unterschiedlichen Ensembles durch Ungarn, England, Frankreich, Österreich, Deutschland auf Tour.

In München besuchte Csaba für einige Zeit das renommierte Richard Strauß Konservatorium, worauf eine intensive kompositorische Phase folgte. Fast 5 Jahre bildeten das Komponieren und die Auseinandersetzung mit eigener Lyrik den Schwerpunkt in seinem Leben. Csaba Gals “gesungene Poesie” entsteht, die er seit 1998 erfolgreich auf Kleinkunstbühnen im gesamten deutschsprachigen Raum präsentiert. Seine CD Solange du sensibel bist … erscheint im selben Jahr.

Csaba, inzwischen nicht mehr nur Ungar, sondern auch deutscher Staatsangehöriger, arbeitet erfolgreich als Musikpädagoge und Komponist. Seine besondere Liebe gilt dem KreativMusikforum, an dem er Kinder und Erwachsene in klassischer Gitarre und Liedbegleitung unterrichtet.

Von 2002 bis 2004 realisierte  Csaba Gal mit dem unvergessenen Schriftsteller Werner Schlierf, mehrere Bühnenprogramme und vertonte eine ganze Reihe von Schlierfs Gedichten. Dessen vielbeachtetes Stück über die deutsche Nachkriegszeit, Joe und Marianne, übersetzte und veröffentlichte Csaba Gal in Ungarn mit großem Echo.

Die Filmmusik zu These are the names (Buch, Produktion und Regie: Paula Zimerman Targownik und Daniel Targownik) stellte Csaba Gal vor eine gänzlich neue künstlerische Herausforderung, die er mit der ihm eigenen Einfühlsamkeit meisterte, s. nachstehender Film-Clip >

Das gemeinsam mit der Schauspielerin Elisabeth Rass konzipierte musikalisch-lyrisches  Programm Ungarn und Ich, ist ein bis heute gefragter Bühnen-Act.

Für seine liebsten Zuhörer, die ganz jungen nämlich … 😉  konzipierte Csaba die musikalisch-literarische Erzählung Der Ritter und der kleine Floh und gründete das Küken Liedertheater; ein wunderbares Beispiel für die Kraft und Freude, die Musik in Kindern weckt …

2009 übernahm Csaba Gal die Leitung des KünstlerKreises Kaleidoskop, eine der profiliertesten Münchner Kleinkunst-Institutionen und gelungenen Mischung aus Künstlertreff und strukturiertem Open Stage > Wo bitte geht’s zu Buch und Bühne?

2013  gestaltet er gemeinsam mit Autor Manfred Erdmann  eine Bühnen-Hommage an den „Vorstadt-Poeten“  Werner Schlierf, dessen Werke dadurch eine Renaissance erlebten.

Für die szenischen Lesungen des NS-kritischen Stückes MÖRDER (Buch und Regie Uwe Kullnik) schrieb Csaba die kongeniale Musik.


Bei o.g. aufgeführten Programmbeispielen handelt es sich nur um eine kleine Auswahl aus dem umfassenden Bühne-Repertoire des Künstlers. Mehr …

> zu den aktuellen Bühnen-Programmen von Csaba Gal


Csaba Gal ist Mitglied des Freien Deutschen Autorenverbandes Bayern, FDA und ist seit 2014 Vorstandsbeirat als Referent für Kontakte zu Ungarn und weiteren osteuropäischen Schriftstellern und Künstlern.


( Text zur Vita von Csaba Gal: Dr. Uwe Kullnik , Vorsitzender des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA)  LV Bayern e.V. )


Alles Wissenswerte über Csaba Gal unter

www.csabagal.de