Die Quintessenz einer äußerst farbigen und intensiv gelebten Vita spiegelt sich heute in Stil und  Repertoire der Münchner Jazz-Sängerin Jasmin Bayer wieder …

Jasmin Bayer wuchs im Schwäbischen (Baden-Württemberg)  auf. Nach dem Abitur Wirtschafts-Studium in Pforzheim.

Als junge Erwachsene arbeitete sie sehr erfolgreich als Model für Agenturen in Deutschland, Holland, Spanien und Italien.

Anschließend besuchte sie das renommierte Lee Strasberg Institut in Los Angeles, U.S.A. Dort erhielt sie ab 1989 eine umfangreiche Ausbildung in Schauspiel, Stimmbildung und Musical.

Ab 1991 drehte sie diverse Werbefilme und wirkte im Spielfilm Shattered / Tod im Spiegel. unter der Regie von Wolfgang Petersen mit.
1992 spielte sie unter der Regie von Gabriel Barylli im Zweipersonenstück „What a wonderful world“ im Hamburger Kammerspiele-Theater.
Im gleichen Jahr wurde sie auch in der Kultkrimiserie „Der Alte“ in der Folge „Der Schein trügt nicht“ als Ellen Lessing besetzt.

Dann zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück und widmete sich der Erziehung ihrer drei Töchter …

2014 begegnete sie dem Komponisten und Pianisten Davide Roberts in München und begann eine Zusammenarbeit: Gemeinsam erarbeiteten sie erste Kompositionen, erste Auftritte folgten sowie die Gründung der Jazz-Formation Jasmin Bayer & Band, mit Davide Roberts (Piano), Peter Tuscher (Trompete), Markus Wagner (Kontrabass) und Christos Asonitis (Schlagzeug).

Jaxmin Bayer mit Peter Tuscher in der Münchner Unterfahrt; Foto: Ralf Dombrowski

2016 nahm sie beim renommierten Jazz-Label Enja Records von Matthias Winckelmann ihr Debütalbum „Summer Melodies“ in München auf.
Ihr zweites Album “The Green Unicorn” / ENJA Records wurde 2018 veröffentlicht.

Zum Musik-Stil:

Jasmin Bayer schreibt und interpretiert Stücke im Bereich des Straight-Ahead-Jazz und des Modern Jazz und interpretiert Standards des Great American Songbook.

>  MEHR  auf Wikipedia

Rezeption

  • „Mit ihrer nuancenreichen Stimme und der rhythmisch entspannten Phrasierung steht sie in der Tradition großer Vocalistinnen – ohne diese zu imitieren!“[4]
  • Claus Friede: „‚Straight Ahead Jazz‘ ist die absolut korrekte Bezeichnung für das, was Jasmin Bayer auf ihrem Debütalbum ‚Summer Melodies‘ anbietet. Musikwissenschaftler Ekkehard Jost hätte als perfektes Beispiel seiner Begriffsklärung in seiner ‚Sozialgeschichte des Jazz in den USA‘ ihren musikalischen Kosmos heranziehen können.“[5]

> MEHR  auf Wikipedia

Jasmin Bayer mit ihrem Ensemble im Kaiserhof der Münchner Residenz; Foto Ingeborg Bernhard, Mai 2019



Mehr zu Jasmin Bayer auf

www.jazzminonline.de