Das Archiv Frau und Musik interviewte acht Frauen aus dem Musikleben zu ihren Erfahrungen und Eindrücken seit Beginn der Frauenmusikbewegung in den 1970er Jahren und veröffentlicht die Oral-History-Interviews im Digitalen Deutschen Frauenarchiv (DDF)

Gerne leite ich dazu nachstehende Pressemeldung des Archivs Frau und Musik weiter > 

Sehr geehrte Damen und Herren
wir bitten um eine Veröffentlichung der Pressemeldung (doc/pdf). Für Gespräche stehen die Projektmitarbeiter/innen gerne zur Verfügung.

Als Mitglied des i.d.a.-Dachverbandes ist das Archiv Frau und Musik Teil des Netzwerkprojekts Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF), welches im September 2018 als interaktives Fachportal seinen Online-Gang feierte (www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de) und die Geschichte der deutschen Frauenbewegung dokumentiert und erlebbar macht. Der i.d.a.-Dachverband vereint über 40 deutschsprachige Lesben- und Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Italien. 2019 führte das Archiv Frau und Musik sein zweites Teilprojekt des Digitalen Deutschen Frauenarchivs in Frankfurt durch. Es eröffnet somit neue Perspektiven auf die Bedeutung von Musik für politische und emanzipatorische Aufbrüche – insbesondere für die Frauenmusikbewegung. Und veranschaulicht, wie sehr Musik bis heute auch herrschende Verhältnisse spiegelt und von ihr geprägt ist.

Im Jubiläumsjahr zum 40-jährigen Bestehen des Internationalen Arbeitskreises Frau und Musik wirft das  Archiv Frau und Musik  mit diesen Videointerviews einen Blick zurück auf die Aktivitäten, Bewegungen und Ereignisse der neueren Frauen-Musikgeschichte:

Im Projekt MASCHA – MusikAkteurinnen SCHaffen Aufmerksamkeit – stehen acht Frauen im Fokus, die im Bereich Musik – als Komponistin, Verlegerin oder Musikwissenschaftlerin – tätig sind.

Sie erzählen in den Videointerviews von ihren Erinnerungen und Erfahrungen sowie von ihren Eindrücken seit der Frauenmusikbewegung der 1970er Jahre. Aus diesem Oral-History-Projekt im Jahr 2019 entstanden Videointerviews mit den

Komponistinnen Barbara Heller, Siegrid Ernst und Annette Schlünz
der Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Eva Rieger,
der Musikwissenschaftlerin und Historikerin Dr. phil. Birgit Kiupel
der Musikverlegerin Renate Matthei

 

Komponistin Barbara Heller, Darmstädter Musikpreis 2019, vis à vis von Clara Schumann im “Archiv Frau und Musik” in Frankfurt – Eine Momentaufnahme mit Symbolkraft von Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka

Derzeit entsteht als achtes Video das Interview mit der Komponistin Vivienne Olive.

Biografische Personenessays begleiten die Videos, die sowohl in einer Lang- als auch in einer Kurzfassung veröffentlicht und über das DDF-Fachportal allen Interessierten zugänglich sind. Dort findet sich auch eine vielfältige Auswahl an Archivalien des Archivs Frau und Musik, die 2018 mithilfe der Projektförderung des DDFs im Rahmen des Projekts PARFUMO – Projekt Archiv Frau und Musik Online – digitalisiert wurden. Ein weiteres Teilprojekt des DDFs ist für 2020 im Archiv Frau und Musik geplant. Darüber hinaus findet die jährliche Fachtagung des i.d.a-Dachverbands, zu der bis zu 100 TeilnehmerInnen erwartet werden, im Mai 2020 in Frankfurt statt.

Das Archiv Frau und Musik ist aus dem 1979 gegründeten Verein, Internationaler Arbeitskreis Frau und Musik e.V., entstanden und ist in den hoffmanns höfen in Frankfurt am Main beheimatet. Auf über 100 Quadratmetern befinden sich mehr als 26.000 Medieneinheiten von und über Komponistinnen. Rund 1.900 Komponistinnen aus der Zeit vom 9. bis zum 21. Jahrhundert und aus mehr als 52 Nationen sind dort vertreten. Das Archiv hat sich zur Aufgabe gemacht, die Musik von Frauen zu archivieren und auffindbar zu machen – dazu stellt das Archiv einen Onlinekatalog auf seiner Internetseite zur Verfügung.

Die Präsenzbibliothek ist während der Öffnungszeiten und nach Anmeldung zugänglich.
Projekt-Kontakte:
Mary Ellen Kitchens M.A. (Projektleitung): kitchens@archiv-frau-musik.de,
Julian Fischer M. A. (Projektkoordination): fischer@archiv-frau-musik.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Archiv Team Frau und Musik

Pressemeldung (doc)
Pressemeldung (pdf)


Weitere Informationen:

Die Videointerviews des Projekts (bitte klicken Sie auf die Namen, um einzelne Videointerviews anzusehen)
i.d.a.-Dachverband
Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF)
Archiv Frau und Musik



Siehe auch: 40 Jahre “Archviv Frau und Musik” in Frankfurt >

 Vorschau:
Im Frühjahr 2020 veranstaltet das Archiv Frau und Musik in Zusammenarbeit mit musica femina münchen (u.a.) in München die internationale Konferenz:

> “Und sie komponieren, dirigieren doch ! 



Die Titel-Collage von Gaby dos Santos greift auf ein Bildmotiv sowie das Logo des Archiv Frau und Musik in Frankfurt zurück und ergänzt es durch das Logo – die Theatermaske – der Kulturplattform jourfixe-muenchen, die sich u.a. für die Förderung der Frauen in der Musik engagiert. Beim jourfixe-muenchen vertreten wird das Archiv Frau und Musik durch

Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka, auch
Vorstandsmitglied von musica femina münchen e.V.