Sie galt als Rebellin im russischen Hochadel, zu einer Zeit, in der gesellschaftliche Rebellion, insbesondere seitens junger Frauen, noch erhebliche Courage erforderte, die Großfürstin Maria Nikolajewna, spätere Herzogin von Leuchtenberg und somit auch Teil der bayerischen Geschichte. Aus Anlass ihres 200. Geburtstags widmet ihr MIR – Zentrum russischer Kultur in München eine Jubiläumsbroschüre (siehe Titelbild) und gestaltet den Auftakt des Herbstprogramms rund um diese starke Frau … mit weiteren starken Frauen.

Tatiana Lukina, Präsidentin und Gründerin von MIR e.V. (Foto) schreibt dazu im Vorwort des aktuellen MIR-Programmhefts:

Liebe Freunde!

Wenn man in die Geschichte Bayerns eintaucht, findet man viele Russinnen, welche die Weltgeschichte mitgeschrieben haben.

Lou Andreas Salome

Ob es um die in St. Petersburg geborene Schriftstellerin Lou Andreas Salomé geht oder um die Malerin Marianne von Werefkin, die man in Russland als russischen Rembrandt bezeichnete, oder sogar um die Großfürstin Maria Nikolajewna, einer Rebellin im europäischen Hochadel – sie alle waren die ersten Frauen, die den Weg der Unabhängigkeit und Selbstständigkeit gingen.

Marianne von Werefkin “Selbstbildnis”, Ausschnitt, Lenbachhaus

Und heute, einhundert Jahre, nachdem Frauen in Russland und in Europa das Wahlrecht erlangt haben und fast überall eine führende Rolle in der Politik spielen, möchten wir uns an diejenigen erinnern,die an den Ursprüngen der Unabhängigkeit standen.



Link zum Programmheft September/Oktober von MIR

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