Mit ihrer Feder hat Gunna Wendt nicht zuletzt München/Schwabing ein ganzes Stück weit auferstehen lassen, mit wunderbaren Biografien, z. B. zu Liesl Karlstadt (s. obige Fotomontage) oder zu “Franziska zu Reventlow – Die anmutige Rebellin“.

Nun ist es unter anderem dieser Gräfin (s. Foto links) bzw. deren Verbundenheit zu München, Zitat: “Schwabing ist ein Zustand“, zu verdanken, dass Gunna Wendts literarische Arbeit mit diesem renommierten Münchner Preis gewürdigt wird. Auszug aus der Pressemitteilung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München:

Wenn Lena Christ, Franziska zu Reventlow, Liesl Karlstadt und Emmy Hennings in unserer heutigen Zeit eine Seelenverwandte wählen dürften, dann wäre es Gunna Wendt. Die Münchner Schriftstellerin lässt in ihren Biografien, die sich teils so mitreißend wie Romane lesen, die Schwabinger Bohème wiederauferstehen. Eine Würdigung jener Künstlerinnen, die lange im Schatten ihrer berühmten Männer standen, obwohl sie selbst hoch talentiert waren und Werke von großer Eigenständigkeit schufen.

Mutige Frauen, die sich über alle gesellschaftlichen Grenzen hinwegsetzten und zu Vorbildern wurden. Auch die Frauen aus Gunna Wendts jüngstem Projekt zählen dazu: es geht darin um die Liebes- und Arbeitsbeziehung zwischen Thomas Manns Tochter Erika und der Schauspielerin Therese Giese. Doch die Autorin hält nicht nur mit ihren Biografien den Mythos Schwabing lebendig, sondern auch mit liebevoll recherchierten Ausstellungen. Obendrein hat sie eine charmante Anleitung verfasst zu einem Spaziergang durch die Kaffeehäuser der Schwabinger Bohème. Eine Einladung, mit allen Sinnen in die legendäre Zeit von damals einzutauchen.
Die Preisverleihung findet am 26. Juni im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung im Verwaltungszentrum der Stadtsparkasse München statt.
Informationen auch unter www.muenchen.de/kulturfoerderung unter ‘Preise’.”


 

Siehe dazu auch den späteren Beitrag im jourfixe-Blog:


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