Das Bindeglied bildet sie, Luisa Wöllisch, die erste Schauspielerin mit Trisomie 21, die an der inklusiven Freien Bühne München (FBM) ausgebildet und danach sofort als “Franzi” für die Kino-Komödie “Die Goldfische” engagiert wurde, an der Seite von Stars wie Tom Schilling, Birgit Minichmayr und Jella Haase! Aktuell spielt Luisa wieder Theater und zwar die “LULU” nach Wedekind in der aktuellen Inszenierung der FBM.

Gipfeltreffen von Film und Theater: Das Team der Freien Bühne München – links außen in rot: Geschäftsführerin Marie-Elise Fell -gemeinsam mit SONY PICTURES, vertreten durch Melanie Kreidel – im geblümten Kleid; ganz rechts Alireza Golafshan, Regisseur “Die Goldfische”, der Kino-Komödie, in der FBM-Ensemble-Mitglied Luisa Wöllisch, (sw-gestreifte Bluse) die Franzi spielte

Ein Teil des Erlöses aus dem DVD/Blue Ray Verkauf von “DIE GOLDFISCHE” spendete Sony Pictures jetzt der Freien Bühne München, als

erste Schauspielschule für Menschen mit Behinderung in Deutschland und erstes inklusives Theater in Bayern

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Aus Anlass der symbolischen Scheck-Übergabe hatten sich auch die Grande Dame des deutschen TV-Journalismus, Barbara Dickmann eingefunden, in ihrer Eigenschaft als Vorstandsmitglied der FBM und der Pressesprecher der VDK, Sebastian Heise.

V.li: Gaby dos Santos, dahinter Sebastian Heise/Pressesprecher der VDK, PR-Lady Barbara Fleischmann, jourfixe-Mitglied und Intendantin der FBM, Angelica Fell, sowie die Grande Dame des deutschen Tv-Journalismus, Barbara Dickmann, erste Anchorwoman der Tagesthemen

Ohne die Mitwirkung von Schauspielerin Luisa Wöllisch als “Franzi” – ICH WILL GLAMOUR! – hätten “Die Goldfische” niemals zustande kommen können, äußerte Regisseur Alireza Golafshan sinngemäß, insofern sei diese Spende an die FBM mehr als verdient.

Gaby dos Santos mit Produzentin Justyna Müsch und Regisseur Alireza Golafshan, “Die Goldfische”

Gemeinsam mit Produzentin Justyna Müsch/Filmproduktion Wiedemann & Berg, hatte er sich den brillianten Plot zu “Die Goldfische” ausgedacht, in der Behinderte ihren Status zum eigenen Vorteil ausnutzen, wie mir beide bei einem Shakehands verrieten; das Ergebnis: eine temporeiche, freche Komödie mit Herz und Tiefgang.

Herz und Tiefgang beinhaltet auch die Vision der FBM: Eine Bühne,  in der Menschen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe miteinander Theater spielen, auf professionellem Niveau und entsprechend mit einer angegliederten Schauspielschule, ist weitestgehend Angelica und ihrer Tochter Marie-Elise Fell zu verdanken, die seit der Gründung 2014 auch den geschäftsführenden Vorstand bilden, mit klar verteilten Rollen:

Angelica Fell, eine ehemalige TV-Journalistin, vertritt die Bühne nach außen, in Bezug auf Pressetermine, Verhandlungen mit Kooperationspartnern und Eltern sowie das unverzichtbare Networking, das sie beherrscht, wie kaum jemand.

Marie-Elise Fell hingegen obliegt die gesamte Administration der Bühne: Antragsstellung für Fördermittel,  Verwendungsnachweise, Buchhaltung, Verträge, Organisation der Schauspiel-Ausbildung,  Ticketing, usw.

Die Initiative von Schwester und Mutter ermöglichten Dennis Fell-Hernandez die ersehnte Ausbildung als Schauspieler, die nirgendwo sonst in Deutschland Menschen mit Beeinträchtigungen offen steht. Auf nachstehendem Foto ist er mit seiner Kollegin und guten Freundin Luisa Wöllisch zu sehen und mit dem Pressesprecher der VDK, Sebastian Heise.

Alle gemeinsam erlebten wir eine – wie immer bei Regisseur Jan Meyer – dichte Inszenierung, diesmal der “LULU” nach Wedekind, in einem rappelvollen Theater, was mich nun wirklich positiv überraschte, denn das Stück hat bereis eine ganze Reihe Aufführungen in München hinter sich und am gestrigen Abend fanden zudem zuhauf Konkurrenz- Veranstaltungen statt. Inzwischen scheint sich jedoch der besondere Bühnenzauber der FBM-Inszenierungen herumgesprochen habe, die zudem mit jeder Aufführung neu den Mehrwert einer gesellschaftlichen, inklusiven Vielfalt beeindruckend unter Beweis stellen.

Regisseur und künstlerischer Leiter der FBM begrüßt das Publikum

Untote in einer Schattenwelt – die Akteure in Jan Meyers “LULU”-Inszenierung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dabei für die Kulturplattform jourfixe-muenchen waren auch unsere Mitglieder  Christa ZochManuela RosenkindHarry Rosenkind.

Treffen der jourfixe-Mitglieder v.li. Neu-Münchnerin Malerin und Galeristin Christa Zoch mit den “Rosenkindern” Harry: Musiker ( Sahara) und Musikpromoter und Mela: Kinderbuch-Autorin (Mia Meilenstein) und Grafikerin – mit Mela Rosenkind und Harry Rosenkind

Gastgeberin der Spielstätte war Lea Ralfs, gemeinsam mit Judith Huber, neue künstlerische Leiterin der städtischen Spielstätten “Schwere Reiter” und “Pathos”.

Lea Ralfs


Auf dem Titel-Foto von Johann Miedl von links:
Justyna Müsch/Produzentin “Die Goldfische”, Angelica Fell​/Intendantin Freie Bühne München (FBM), Jan Meyer/künstlerischer Leiter der FBM und Regisseur von LULU, Luisa Wöllisch/Ensemble-Mitglied FBM und “Franzi”-Darstellerin in “Die Goldfische”, Melanie Kreidel/Sony Pictures und Alireza Golafshan/Regisseur “Die Goldfische”



Zur nächsten “LULU”-Aufführung der Freien Bühne München >


Ausführliche Besprechung des Stücks in der Münchner AZ >

 

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