“Eine Geschichte erzählen – und zwar in einer nachvollziehbaren Bühnensprache”, lautet der Anspruch, den ich bei jeder meiner Produktionen an mich stelle und auch immer wieder öffentlich formuliert habe. Doch sollte dieser Anspruch nicht eine Selbstverständlichkeit für uns Bühnenschaffende sein? Ganz offensichtlich nicht! Leider muss das – immerhin zahlende – Publikum öfter mal als Tummelplatz für Kreativ-Exzesse von Theatermacher*Innen herhalten, statt in den Genuss eines bereichernden Bühnen-Erlebnisses zu kommen! Das schlägt sich dann schnell mal in den Besucherzahlen nieder. Was bitte nicht als das Hohelied an kommerzielles Show-Buiz missverstanden werden sollte. Sondern an das wunderbar weite Feld dazwischen, das es zu bedienen gilt, mit Hinwendung an eine Spezies, ohne die es uns Kunst- und Kulturschaffende ja gar nicht gäbe: UNSER PUBLIKUM …
(Gaby dos Santos, 19.10.19)

Foto-Projektion aus der jourfixe-Adaption von “Kein Applaus für Podmanitzki” von Ephraim Kishon; Ausgangsfoto: Werner Bauer

 

Nachstehende Analyse von , in ihrem STERN-Artikel,

bringt einige Unarten der Theaterlandschaft treffend auf den Punkt: Ihre Kernaussage: “Ich wünsche mir ein back to basics: Erzählt mir eine Geschichte! Und erzählt sie mir so, dass sie mich interessiert. Erst dann berührt es mich ja wirklich, wenn unerwartete Wendungen oder dramatische Dinge passieren …”

Diskussion um Zugang zu Kultur
Liebe Theatermacher, zeigt uns doch bitte einfach mal “normale” Stücke!

Die Theater wünschen sich mehr junge Zuschauer. Wenn die nicht kommen, werden schnell Äußerlichkeiten dafür verantwortlich gemacht. Dabei gehen auch Jugendliche in erster Linie wegen der Stücke ins Theater – wenn die nicht interessieren, gibt’s offenbar ein Problem.

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Redakteurin Social Media

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Das Ausgangsfoto des Beitragsbildes stammt von ©Peter Lewicki Unsplash




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