Im Nachgang zu obiger Zeitungskritik (zur Vergrößerung einfach anklicken) hier noch eine kurze Beschreibung der musikalischen Reise und des Massel Tov Quintetts selbst, das viel zu selten bei uns in München gastiert …

Massel-Tov (מזל טוב)ist jiddisch bzw. hebräisch und bedeutet frei übersetzt “Viel Glück oder Viel Erfolg und ist – nomen est omen – Namensgeberin für dieses außergewöhnliche Ensemble, das schon lange als eine der führenden nicht-jüdischen Gruppen gilt, die zum Revival von jiddischen Liedern in Deutschland beiträgt. Sie blickt auf eine nunmehr 25-jährige Erfolgschronik zurück. Das virtuose Quintett mit seinen Solisten aus drei Nationen unterhält das Auditorium bei seinen Auftritten mit einem stimmungsvollen und abwechslungsreichen Programm und liebevollen, aufwändigen Arrangements.

Die musikalische Reise führt zuerst in die Vergangenheit der Shtetl Osteuropas, von wo aus viele jüdische Emigranten in die Neue Welt aufbrachen.

Shtetl-Musikanten

Mit unterhaltsamen humorvollen Zwischenmoderationen, in denen auch die Wechselwirkung zwischen lokalen osteuropäischen Musikstilen und den jüdischen Einflüssen veranschaulicht wird, geht es schließlich über folkloristische Lieder wie den Doinas aus Rumänien in das „Swingende New York“ der Dreißiger- und Vierziger-Jahre.

Besetzung

Querflöte, Gesang: Tatjana Mischenko (* 1966 St. Petersburg),
Klarinette, Gesang: Florian Ewald   facebook (* 1970, München),
Gitarre, Gesang: Zarko Mrdjanov (*1947 Novi Sad – Serbien),
Bass: Steffen Müller(*1974, bei München)
Schlagzeug, Percussion: Harald Starken (*1967 Köln)


Kurzinfo zur spannenden Vita der Band und den einzelnen Musiker*Innen >




Hörprobe >

www.masseltov.com