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Über das sogenannte Münchner “Franzosenviertel” Haidhausen – das auf bestem Wege ist, Schwabing den Rang als Viertel mit Künstlerflair abzulaufen  😉 – ist schon einiges geschrieben worden, vor allem von ihm, Hermann Wilhelm, der dazu, ebenso wie zur jüngeren Münchner Stadtgeschichte, eine ganze Reihe von Sachbüchern verfasste.

Hermann Wilhelm: Maler, Kurator, Heimatforscher; Foto: Kulturtage Au-Haidhausen

Im Rahmen der Kulturtage Haidhausen-Au/Sommer in der Stadt beleuchtet er nun das “Haidhausen vor 150 Jahren” in einer Ausstellung mit Begleitbuch.  Auftakt ist Sonntag, 30.8., um 14 Uhr, im Haidhausen Museum, im Haidhausen Museum, !1977 von Hermann Wilhelm gegründet und seither von ihm geleitet. In Kombination mit einem musikalischen Rahmenprogramm, präsentiert er dabei Teil 1 der Ausstellung: “Der Bau des Ostbahnhofs und das Franzosenviertel”.

1868 wird mit dem Bau des Ostbahnhofs begonnen. Am 15. März 1871 wird das Empfangsgebäude der „Bahnstation erster Klasse“ zusammen mit der Bahnlinie München-Grafing-Rosenheim eingeweiht.  Nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 wird Frankreich zur Zahlung von Reparationskosten in Höhe von Fünf-Milliarden Goldfrancs gezwungen. Auch in München sorgt der überraschende Geldsegen für einen massiven Wirtschaftsaufschwung. Am Ostbahnhof entstehen Maschinenfabriken, Werkstätten für Holz- und Metallverarbeitung, eine Eisengießerei und Lager für Nährmittel- und Kolonialwaren. (…)

„Einsam lag draußen der Bahnhof Haidhausen, um welchen planmäßig neue Straßen festgelegt waren, die in ihren Namen an die Kämpfe im eben beendeten deutsch-französischen Krieg erinnern sollten; die Hauptstraße zum Bahnhof ward als Wörthstraße benannt und daneben waren u. a. die Namen Paris, Sedan,Weißenburg, Metz und Spicheren gewählt worden.“ > MEHR

 

> haidhausen-museum.jimdofree.com

Haidhausen-Museum: Kirchenstraße 24, 81675 München
Öffnungszeiten: So von 14 – 17 Uhr, sowie Mo/Di/Mi von 17 – 19 Uhr

Mehr zu den Kulturtagen Au-Haidhausen, veranstaltet vom BA5,
unter Federführung des Kulturausschusses und dem Kulturausschuss-Vorsitzenden Hermann Wilhelm (SPD). >