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“Kippot für ein angstfreies Judentum in München”: Aktivist Terry Swartzberg entwirft München-Kippa

Den PR-Fachmann und Journalisten Terry Swartzberg kenne und schätze ich als Aktivist, der niemals aufgibt, sobald er einmal entschieden hat, sich für etwas zu engagieren. Im Gegenteil: Widrigkeiten begegnet er mit immer wieder neuen Ideen zu pfiffigen Kampagnen, nun auch dem wachsenden Antisemitismus:

Der gebürtige US-Amerikaner  trägt seit sieben Jahren bewusst auch im öffentlichen Raum Kippa, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. “Ich wollte mir selbst beweisen, dass ich als Jude angstfrei leben kann – auch mit Kippa,” erläuterte Terry Swartzberg der Süddeutschen Zeitung. Sein allererstes Exemplar fand sogar Eingang in das Haus der deutschen Geschichte in Bonn.

Terry Swartzberg mit der von ihm entworfenen Kippa

Statt uns Mut zu machen … Unmut: lautete seine Reaktion Ende Mai im ZDF auf die Äußerungen des Antisemitismus-Beauftragten der BRD, Felix Klein, der vom öffentlichen Tragen einer Kippa abriet. Diesem Rat widersprach Swartzberg entschieden: “Am effektivsten lassen sich Antisemiten und Hasser aller Art bekämpfen, indem wir uns direkt und angstfrei vor sie stellen und ihnen zeigen, dass wir Juden – wie viele andere Minderheiten, die ebenfalls Ausgrenzung und Hass erleben – es ablehnen, wieder in die Opferrolle gedrängt zu werden.” > MEHR

Nach den zunehmenden antisemitischen Übergriffen, nun auch in München, hat er kurzerhand eine Kippa extra für seine Wahlheimatstadt entworfen, die, laut SZ-Bericht, ein “angstfreies, fröhliches Judentum symbolisieren soll”. Hergestellt ist die Kippa aus grauem Filz, mit einem goldenen “München-Schriftzug”, sowie kleinen Stolperpersteinen, den kleinen dezentralen Gedenksteinen für  Holocaust-Opfer, für deren Verlegung in München Terry Swartzberg sich ebenfalls seit Jahren engagiert.

Einige der von Swartzberg entworfenen Kippot sowie Stolpersteine, für deren Verlegung er sich ebenfalls engagiert

München-Kippa kostet kein Geld: Gegenüber der AZ erzählt Swartzberg, dass er die Kippa erst nur für Freunde hergestellt habe, er in letzter Zeit aber immer mehr Anfragen für die Kippa bekam. “Ich finde es sehr schön, eine Kippa mit München in Verbindung zu bringen”, sagt Swartzberg. “Ich freue mich natürlich, wenn auch nicht jüdische Freunde meine Kippa tragen.” Swartzberg will kein Geld für seine München-Kippa.



Interessenten für die Kippa können sich direkt an Terry Swartzberg wenden:

sayhi@swartzberg.com

mit Angabe einer Postadresse und bekommen dann die Kippa direkt zugeschickt.

Aber auch eine kleine Spende wäre willkommen,
an Terry Swartzbergs Aufklärungs-Initiative gegen Antisemitismus

> J.E.W.S



LINK zum Video SZ/dpa


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By |2019-08-15T13:11:03+02:00August 15th, 2019|Allgemein, News|0 Comments

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Gründerin (1999) und Leiterin der Kulturplattform jourfixe-muenchen, Bloggerin sowie Produzentin von "Historicals"/jourfixe-Collagen